Top Secret Color Guard sucht Verstärkung

Top Secret Drum Corps goes
Basel Tattoo 2012



Reiseberichte:

Hamburg - Berlin
28. Oktober - 06. November 2011

 
"Let's go Geronimo!" 
 
Hamburg

„Endlich Feierabend! Platz aufräumen, PC herunterfahren und ab in den Bus in Richtung Euro-Airport. Endlich geht wieder los“, dachten sich wohl alle „Top Secretlers“. Um 18.00 Uhr trafen wir uns am Flughafen und kurz darauf sassen wir im Flieger, der uns in die zweitgrösste Stadt Deutschlands bringen sollte, in die Hansestadt Hamburg.

Mit einem delikaten Swiss-Silserli gestärkt, stiegen wir rund eine Stunde später wieder aus dem Blechvogel aus. Gefühlte zwei Sekunden später konnten wir an der schnellsten Gepäckausgabe der Welt unsere Taschen und Koffer in Empfang nehmen und uns zum Bus vor dem Airport begeben. Wir wurden sehr herzlich mit einer Kiste Rivella in Empfang genommen um anschliessend vom ältesten Hamburger Polizeiauto in den nächsten „Mc Donalds“ eskortiert zu werden. Von da aus fuhren wir an Thorsten Finks neuem Arbeitsplatz vorbei zur Wasserpolizei-Schule, in der wir die nächsten Nächte schlafen sollten. Dort verbrachten die einen dann unseren ersten Abend bei Billard und Tischfussball, während die Bass-Liner emsig an den neuen Solos übten und den Staub aus den Stuhlkissen paukten.
„Endlich Freitag, endlich trommeln“, dachten sich wohl alle „Top Secretlers“. Und so machten wir uns auf, via Last-Minute „Zmorge“ zur Alsterdorfer-Sporthalle, in der die Hamburger Polizei-Show stattfinden sollte. Nach der Ankunft und dem Auslad des Materials, fanden zwei Durchläufe in der Sporthalle und weitere Durchläufe auf dem Polizeigelände statt. Es galt vor allem die zwei neuen „Snareliners“ zu integrieren und sie mit dem letzten Schliff auf das geforderte Auftritts-Niveau zu hieven. Alle anderen waren auch gefordert, den Schalter im Hirni wieder umzulegen und konzentriert die Sache in Angriff zu nehmen.
Nach der Probe stand dann das Mittagessen auf dem Programm. Erschrocken waren wir bei der Fassstrasse, als wir geschätzte 4 Reiskörnchen in unserem Teller wiederfanden, entschädigt wurden wir aber als diese mit gefühlten 12 Kilo Sauce und Fleisch zugedeckt wurden. So klebten wir vor der Hauptprobe noch ein paar Schlegel und tranken dazu ein, zwei Rivella.
„Endlich Hauptprobe, endlich Show“, dachten sich wohl alle „Top Secretlers“. Und so standen wir bereit und stürmten in die Arena. Ein solider Auftritt der „alten“ Hasen und die ersten Erfahrungen für die Rookies wurden erbracht, so dass man von einer gelungenen Hauptprobe sprechen konnte. Das anschliessende Nachtessen „Gulaschsuppe“ begeisterte dann aber nicht jeden von uns, vor allem weil wir nicht wussten wie viel Gulasch und wie viel Suppe zu erwarten war, und deshalb begaben sich ein paar von uns in ein nahegelegenes Restaurant in dem wir uns ein gutes, deutsches Schnitzel zu Gemüte führten. Die anderen kamen via Gulasch oder Suppe nach, um noch ein oder zwei Rivella zu trinken.
Nun galt es ernst, sehr ernst sogar! Warm Up, Firestricks laden und bereitstellen für die Premiere. Konzentration, Ruhe und los gehts! Nach einer genauso soliden Vorstellung wie am Nachmittag bei der Hauptprobe konnten wir zufrieden zurück in die Sporthalle und uns für das grosse Finale aufstellen. Nach dem Savannen-Sänger, der uns den Kreislauf des Lebens, aus König der Löwen gesanglich erläuterte, durften wir noch einem der besten Dudelsackspieler bei dem Lied „Gute Abend, Gute Nacht“ zu hören. Und es sollte wahrlich eine gute Nacht werden.
„Endlich Nacht, Endlich auf den Kiez“, dachten sich wohl alle „Top Secretlers“. Und so begaben wir uns an der „Davids Wache“ vorbei zum kulturell hochstehenden Städte-Tripp durch die St. Paulianer Strassen und Gassen. Zum Glück konnten wir am nächsten Morgen mehr oder minder ausschlafen und uns danach gegenseitig austauschen, was wir am Abend vorher alles gelernt haben.
Am Samstag stand eine Doppelvorstellung auf dem Programm. Wir konnten uns bei beiden Vorstellungen steigern und im Anschluss an die Derniere bei der Mitwirkenden Party richtig auf den Putz hauen. Wir, und vor allem die „Rookies“ haben es sich verdient. Von der Party fuhren wir dann schliesslich direkt wieder zu DEM Kulturangebot der Hamburger Altstadt. Unsere beiden Lieblingslieder „Let’s go Geronimo“ & „e Fuchs“ wurden auf der Carfahrt mehrere Male erfolgreich angestimmt. Auch in dieser Nacht haben wir so viel gelernt auf dem Kultur-Tripp, dass man munkelt, es seien einige erst wieder bei Tageslicht in die Unterkunft zurückgekehrt, was ich mir persönlich aber nicht so richtig vorstellen kann. Sei‘s drum: der Tag der Rückreise war nun gekommen und so sassen wir wieder im Flugzeug in Richtung Basel, damit alle am nächsten Tag pünktlich am Arbeitsplatz sitzen konnten.
„Endlich wieder im Büro, endlich wieder bei der Arbeit“, dachten sich wohl die wenigsten „Top Secretlers“.
 
Berlin
Es kam den meisten so vor, als wäre es erst gestern gewesen, als wir uns genau an der gleichen Stelle vor dem Euro-Airport getroffen haben. Na gut, gestern war es nicht gerade, aber 6 Tage sind auch nicht wirklich viel. Nach der Rückkehr aus Hamburg, gingen wir gerade mal 3 Tage zur Arbeit um uns wieder von den neidischen Arbeitskollegen zu verabschieden. Aus den „Musikböxli“ eines Mitglieds dröhnte laut unser Song „Let’s go Geronimo“, was den ankommenden Top Secret-Member ein erstes Lächeln auf die Lippen zauberte. Wir checkten ein und hoben wieder ab in den Norden des grossen Kantons. Nach unserem Gastspiel in der zweitgrössten Stad, segelten wir nun in die grösste Stadt Deutschlands, nämlich Berlin. Was hatten wir für eine Vorfreude, nach der super Zeit in Hamburg und was hatten wir für Erwartungen an das Berlin Tattoo, da es doch von „Papa-Tattoo“ Erik Julliard auf die Beine gestellt wurde. Vielleicht ein kleiner Vorgeschmack auf das Basel Tattoo?
Leider nahmen es die Berliner Flughafenbeamten nicht so eilig, wie die Kollegen aus Hamburg. Wir mussten relativ lange auf unser Hab und Gut warten. Doch danach fuhren wir zu unserem Hotel um dort mehr oder weniger den ganzen achten Stock in Anspruch zu nehmen. Nach dem ersten „Einrichten“ fanden wir uns relativ schnell in der Hotel bzw. Cast-Bar wieder um miteinander auf das bevorstehende Ereignis anzustossen. Nach einer kurzen Nacht, folgte ein langer Tag. Durchlaufprobe, Hauptprobe und Premiere standen auf dem Programm. In der riesigen O2-World-Arena marschierte man durch eine wunderbare Nachkonstellation des Brandenburger Tors bevor man seine Show zum Besten geben durfte. Eine tolle Kulisse. Nach dem ersten Durchlauf wurden ein paar wenige Korrekturen vorgenommen, wir waren alle noch ziemlich im Schuss von der Polizeishow in Hamburg. Am Nachmittag folgte eine „Dressed-Hauptprobe“ und am Abend schliesslich die Premiere. Es war sehr speziell, in diesem eigentlich sehr deutschen Umfeld immer mal wieder ein vertrautes Basler Gesicht zu sehen und unseren Dialekt zu hören. Viele Basel Tattoo-Helfer unterstützten Erik und auch uns am Berlin Tattoo! Das war Top! Doch nun mussten wir ganz alleine und ohne Basler Rückendeckung den Gang durch das mächtige Tor zur Arena durchqueren und uns vor dem Hauptstadt-Publikum beweisen. Die Leute waren begeistert und klatschten erfreut Beifall, zum einen für uns und zum anderen für eine mehr als gelungene Premiere und Ausgabe des Berlin Tattoo.
Nach anschliessendem Anstossen in der Cast-Bar erwiesen sich die einen noch bis in die Morgenstunden die Referenz, während die anderen ein erstes Mal die Berliner Club-Szene unsicher machten.  Nach dem gemütlichen Morgenessen am nächsten Tag, inmitten einer grünen Oase voller Pflanzen, begaben wir uns wieder zur Arena um von dort aus am Nachmittag eine Stadtführung zu machen. In einem Bus wurden wir zum Brandenburger Tor, zum Checkpoint Charlie und zu weiteren Berliner Sehenswürdigkeiten kutschiert. Anschliessend begaben wir uns auf eine kleine Shopping-Tour und via Bar-Besuch, bei dem wir alle ein Rivella getrunken haben, fuhren wir zurück zur Arena. Show und anschliessender Berliner Diskothekenbesuch waren ein voller Erfolg und via „Zmorge-Oase“ fielen wir ins Bett. Das Berlin Tattoo wurde mit einer guten Derniere abgerundet und ein tolles Erlebnis erfolgreich zu Ende gebracht. Im Flugzeug zurück nach Basel, sassen praktisch nur Basler. Alle waren ein bisschen wehmütig, ausser uns. Denn nur eine Woche später ging es für uns wieder sensationell weiter, mit unserem Auftritt im Schweizer Fernsehen.

„Let’s go Benissimo!“
 Basel, November 2011, P.S.
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Anniversary Tour, Quebec / Moskau
23. August – 05. September 2011

  

„ja hochu jest“

 

Basel, angenehme 25° Celsius am Morgen und strahlend blauem Himmel. An so einem Tag würde man am liebsten frei nehmen oder zumindest den Feierabend bei einem kühlen Bier am Rhein ausklingen lassen. Was gibt es besseres als die Rückkehr des Sommers zu geniessen? Wer käme an so einem Tag nur auf die Idee Basel zu verlassen? Die Antwort: Wir! Das Top Secret Drum Corps!
 
Am diesem sonnigen Dienstagmorgen, dem 23.08.2011 trafen wir uns im Probelokal beim Voltaplatz um das Corps-Material für unsere grosse Geburtstagstournee reisefest zu verpacken und in den Hardegger-Bus zu verfrachten, welcher uns anschliessend zum Zürcher Flughafen fahren sollte. Mit voller Vorfreude auf das grosse Abenteuer stiessen wir das erste Mal auf dieser Reise miteinander an. Wie üblich sollte es nicht das letzte Mal gewesen sein! ;-)
 
Nach der Ankunft in Zürich, dem Materialausladen, dem Einchecken, der Gepäck und Materialaufgabe, dem Duty-free-Shop-Besuch und dem Warten konnten wir schliesslich das Flugzeug betreten und uns zu unseren Plätzen begeben. Nach dem problemlosen Start kam schnell die Frage auf was wir nun 9 Stunden lang in diesem Flugzeug anstellen sollten: Schlafen? Nein, denn müde war keiner so richtig. Filme schauen? Nein, die Filme sind nicht so der Hammer. Schlussendlich einigten wir uns darauf, auf unser grosses Abenteuer anzustossen. Und dies half! Die 9 Stunden gingen wie „im Flug“ vorüber.
 
Zugegeben: Ein-zwei Filme wurden schon geschaut und auch das eine oder andere geschlossene Auge wurde gesichtet.
 
Ankunft in Toronto, Warten auf das Material, Suchen nach dem Material, Rennen zum Gate, Einchecken, Materialaufgabe, Duty-free-Shop-Besuch und Warten lautete das weitere Programm unserer Reise. Schlussendlich sassen wir im Flugzeug, welches uns von Toronto nach Montreal bringen sollte und stiessen auf unser Abenteuer an.
 
Nach demselben „Warten auf Material-Prozedere“ verfrachteten wir in Montreal unser Hab und Gut in einen alten, klapprigen, typisch nordamerikanischen Schulbus welcher uns dann mit gefühlten 300 km/h und bei minus 10° Celsius nach Quebec in unser Hotel fahren sollte.
Die Reisestrapazen machten sich allmählich bei uns bemerkbar, da sich unsere Wahrnehmungen und vor allem unsere „Anstoss-Lust“ in einen „Schlaf-Drang“ markant verändert hatten.
 
Im Hotel angekommen verstauten wir das Material, bezogen die Zimmer und fielen via einen Besuch in der Bar in unsere Betten.
 
Am nächsten Tag lachte uns, zur Freude aller, auch hier bei angenehm warmer Temperatur die Sonne entgegen. Dies erleichterte nach einer kurzen Nacht die Fahrt zum „Pepsi-Coliseum“, also dem örtlichen Eishockeystadion in welchem das Tattoo stattfand. Nun erwarteten uns die Proben zur Eröffnungszeremonie, in welcher wir zum „Bolero“ unser Taktgefühl das erste Mal unter Beweis stellen durften. Anschliessend probten wir noch das grosse Finale.
 
Nun kam der grosse Moment, in dem wir das Kanadische Essen unter die Lupe nehmen konnten. Und unsere anspruchsvollen Gaumen wurden nicht enttäuscht.
In einer reichhaltigen Offiziers-Kantine schlugen wir uns die Mägen voll, bevor es zu einer eigenen Top Secret-Probe auf einem naheliegenden Gelände ging. Leider war es aber das letzte Mal, dass wir vom Kanadischen Essen nicht enttäuscht wurden.
 
Alles andere als bedauerlich war, dass uns bei unserer Probe, eine nach Kanada ausgewanderte Schweizerin lautstark, ja schon fast hysterisch unterstützte. Zur Fortsetzung unseres „Arbeitstages“ nahmen wir an einer Eröffnungs-Zeremonie des Militärmusik-Festivals mitten in Quebec teil. Dies brachten wir nach Aufmarsch mit unseren Streatbeats und anschliessendem, einstündigen „Sparlierstehens“ auch lockerflockig hinter uns.
 
Schlussendlich konnten wir nach dem eher „geschmackfreien“ Essen noch kurz in der Arena proben und unsere Show dem Spielfeld anpassen. Konzentriert und Effizient brachten wir dies hinter uns, so dass später die Bar auf dem Hotelgelände wieder in den Vordergrund rückte.
 
Nun begann der Alltag in Kanada zu laufen. Alles war nun eine Stufe grösser für uns. Die riesige Arena, die riesige Anspannung vor dem Auftritt, die riesige Konzentration und Energie beim Einmarsch in die Halle, der riesige Knaller am Ende unserer Show und die riesige Freude des Publikums, welches jedes Mal in einer „standing ovation“ gipfelte, liess uns damals und lässt uns heute in der Erinnerung noch immer die Nackenhaare zu Berge stehen.
 
In einer grossartigen Stadt durften wir grossartige Abende (Show + anschliessender Party) erleben und vor allem wieder einmal grossartige Menschen kennen lernen. Speziell die Halifax-Tänz(l)erinnen und die New York Police Departement-Band werden uns nicht so schnell aus dem Gedächtnis gehen.
 
Nichtsdestotrotz: alles hat ein Ende (jaja nur die Wurst hat zwei) und so traten wir die Rückreise, aus organisatorischen Gründen einen Tag früher als geplant, via Montreal und Toronto zurück nach Zürich an. Der Ausläufer des Hurricanes „Irene“ brachten unsere zwei Flüge zwischenzeitlich ziemlich in Vibration, was uns aber nicht vom üblichen Anstoss-Programm mit zwischenzeitlicher Schlafunterbrechung abhalten liess.
 
Hardegger-Busfahrer „Schteve“ brachte uns von Zürich wieder sicher zurück nach Basel. Wir nutzen unseren „Zwischentag“ mit dem Umpacken, dem Pflegen von Sozialkontakten und vor allem mit viel Schlaf. Schlaf? Ja, Schlaf – denn am nächsten Tag ging es endlich wieder weiter nach Moskau!
 
Basel-Zürich, Zürich-Moskau. Nach überstandenen Sicherheitschecks am Flughafen fuhren wir mit einem Bus durch die Aussenquartiere Moskaus Richtung Zentrum am Roten Platz vorbei direkt in unser Hotel. Nach einem wiederum überaus guten Essen am ersten Tag liefen wir zum Roten Platz, welcher nur 10 Gehminuten von unserem Hotel entfernt war. Lustigerweise waren auf dieser Strecke etliche Leuchtreklamen für das Tattoo, mit dem ehemaligen Top-Mitglied RH drauf, angebracht. Ob der wusste, dass sein Gesicht hundertfach in der russischen Hauptstadt zu sehen ist?
 
Am Roten Platz angekommen, brachten wir unsere Mäuler kaum mehr zu. Dies ist sofern bei uns unüblich, da aus unseren offenen Mündern kein einziger Ton raus kam. Wir waren überwältigt von dem Platz, der Architektur und vor allem von der Tatsache, tatsächlich da zu sein und vor der wunderschönen Basilius-Kathedrale unsere Show zum Besten geben zu dürfen.
 
Am Folgetag wurde geprobt und anschliessend haben wir uns auf die Hauptprobe am Abend vorbereitet. Nach einem improvisierten Warm-up und langer Wartezeit haben wir leider einen weniger guten Auftritt auf die Pflastersteine des Roten Platzes gelegt. Dementsprechend verhalten war die Euphorie bei der anschliessenden Erkundung der Moskauer Bar-Szene.
 
Der nächste Tag stand also im Zeichen der Wiedergutmachung, um unsere Moskaureise definitiv zu lancieren.
Erholt und motiviert stiegen wir in ein gross umjubeltes Warm-up, wir präzisierten die unumgänglichen Wartezeiten und bereiteten uns konzentriert und mit Zuversicht auf unsere Performance vor. „Vorhang auf, da sind wir!“ – war unsere Devise. Nur leider machte der Vorhang zu und wir marschierten bei sintflutartigen Regenfällen zu unserer Wiedergutmachungsshow. Die Sticks rutschten in den Händen, das Wasser spritzte uns vom Fell ins Gesicht und die nassen Federn klatschten uns um die Ohren. Eigentlich war alles noch schiefer gelaufen als am Tag zuvor. Alles – bis auf unsere Leistung. Trotz dieser widrigen Bedingungen zeigten wir eine sehr gute Show. Nun waren auch diese Reise und der anschliessende Ausgang vollends in Schwung gebracht!
 
Diese spezielle Stadt, diese spezielle Kultur, dieses spezielle Tattoo und einmal mehr diese speziellen Menschen, die wir kennen lernen durften, werden wir nie vergessen. Noch als kleine Anekdote: Als wir einmal im Ausgang waren, schleuste man uns in einen Klub voller russischer Models ein. Auch dies war sehr speziell – für einmal standen nicht wir jungen, hübschen Jungs im Vordergrund sondern eher die jungen, hübschen Models. Ein perfekter Ausgleich und wie gesagt auch für uns sehr speziell. Der eine oder andere hatte den Mund zwischenzeitliche gleichweit offen vor staunen, wie bei der Besichtigung des Roten Platzes.
 
Schlussendlich reisten wir wehmütig aus Moskau Richtung Zürich und mit Busfahrer „Schteve“ nach Basel zurück.
 
Noch zur Erklärung des ungewöhnlichen Titels dieses Berichts „ja hochu jest“: Das ist russisch und bedeutet so viel wie: „Ich habe Hunger“. Und dies war öfters mal einer unserer Schlachtrufe auf unserem Russlandbesuch.
 
Warum ich das hier schreibe? Ganz einfach! Diese Tournee, diese zwei Wochen, haben uns hungrig gemacht! Wir haben Hunger darauf, uns zu verbessern, Hunger, noch mehr tolle Shows zu machen und noch mehr Tolles zu erleben! In diesem Sinne „ja hochu jest“ und einen guten Appetit!
 
 
Basel, September 2011 P.S.

 

 

 

 

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Der Weg ist das Ziel

 

Der Weg ist das Ziel
20 Jahre Top Secret! Viele Gesichter, Erlebnisse und Geschichten. Das aktuelle Corps geniesst das Privileg die überaus erfolgreichen Top Secret-Jahre, stellvertretend für alle ehemaligen Mitglieder, auf einer einmaligen „Anniversary Tour 2011“ zu würdigen. Mit tiefer Ehrfurcht und Respekt, Motivation und einer neu konzipierten Show nehmen wir dieses Projekt in Angriff. Zuerst am „Quebec City International Festival of Military Music (23.08.2011 – 29.08.2011) und direkt anschliessend am “International Music Festival Spasskaya Tower“ auf dem Roten Platz in Moskau (31.08.2011 – 04.09.2011) würdigen wir 20 Jahre Top Secret – Energie, Disziplin und die Liebe zum Rhythmus.
 
Nach erfolgreichen Auftritten im 2011, wobei der Auftritt an der „Welt Gymnaestrada in Lausanne“ noch extra hervorzuheben ist, scheint das Corps bereit und ist gewillt noch härter an sich zu arbeiten um sich bei den Leuten zu bedanken die in den letzten 20 Jahren das Corps zu dem gemacht haben, was es heute ist.
 
20 Jahre Passion, 20 Jahre Herzblut, 20 Jahre Top Secret!
Quebec / Moskau – wir kommen!

 

Basel, Juli 2011 P.S.

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